4. Die Analytik stellt die Qualität sicher

Es ist selbstverständlich, dass die Krankenhausapotheke nur qualitativ hochwertige Präparate zur Patientenversorgung an die Stationen ausgibt. Das gilt für selbst hergestellte Produkte ebenso wie für von der pharmazeutischen Industrie eingekaufte Arzneimittel und Medizinprodukte. Eingekaufte „fertige" Arzneimittel werden von der Analytik routinemäßig und stichprobenartig überprüft. Die in Eigenherstellung verwendeten Arzneistoffe und die zur Herstellung benötigten Ausgangssubstanzen werden im apothekeneigenen Analytiklabor unter Zuhilfenahme hochtechnischer analytischer Geräte mit modernen Methoden auf Reinheit, Gehalt und Identität untersucht. Entspricht die Qualität den Anforderungen des europäischen Arzneibuchs oder anderer anerkannter Literatur, erfolgt die Freigabe des Produkts. Schon im Vorfeld der Entwicklung neuer Rezepturen muss die Analytik tätig werden: Sie ist es, die durch eingehende Analysen Kompatibilitäts- und Stabilitätsprobleme vermeiden hilft. Hierbei muss die Analytik unter Umständen erst Prüfmethoden entwickeln und in der Folge auch Stabilitätsdaten ermitteln – auch eine Aufgabe der Zentralapotheke.

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