Dr. med. Alexander Schönfeld

Facharzt für Anaesthesiologie,
Intensivmedizin, Notfallmedizin

Telefon (0 21 59) 679-50 30
Telefax (0 21 59) 679-15 35

alexander.schoenfeld(at)stmtk.de

Neurologische Frührehabilitation

Spezielle fachübergreifende Therapieverfahren

Auf unseren Stationen für neurologische Frührehabilitation werden Patienten mit schwersten Hirnfunktionsstörungen und dadurch schwer gestörter Selbst- und Umweltwahrnehmung aufgenommen. Sie sind in der Lage, selbstständig zu atmen, jedoch auf eine umfangreiche Überwachung und spezielle Therapieverfahren, in fachübergreifender multiprofessioneller Vorgehensweise, angewiesen. 

Das Ziel:

Frührehabilitation schwer betroffener Patienten hat nicht nur die klinische Stabilisierung des Patienten und die Durchführung medizinischer Diagnostik als Ziel, sondern, als besonderen Schwerpunkt (und Differenzierungsmerkmal von der herkömmlichen intensivmedizinischen Therapie), die so früh wie möglich begonnene aktive multiprofessionelle Förderung des Heilungsprozesses des Patienten.

Interdisziplinäre therapeutische Teams

Die Arbeit mit dem Patienten in der neurologischen Frührehabilitation erfolgt in einem multi- und interdisziplinären therapeutischen Team. Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten (Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Schlucktherapeuten, Psychologen) sowie Mitarbeiter des Sozialdienstes und der Seelsorge widmen sich gemeinsam den pflegerisch-therapeutischen und betreuenden Aufgaben am Patienten und dessen Angehörigen. Die sehr enge und flexible Zusammenarbeit der Therapieabteilungen und die enge Anbindung des Pflegepersonals in den alltäglichen Therapieverlauf gewährleisten, dass die Patienten nicht nur die erforderliche ärztliche und pflegerische Betreuung bekommen, sondern dass ihnen auch ein individuelles, den neuesten Erkenntnissen der neurowissenschaftlichen Forschung entnommenes und ihren jeweiligen Erfordernissen entsprechendes, täglich neu gestaltetes Therapieprogramm zugutekommt.

Angehörige erhalten spezielle ärztliche und therapeutische Beratungsangebote und werden, sofern sie wollen und können, aktiv in die rehabilitativen Maßnahmen einbezogen.

Indikationen

Als vegetativer Zustand (vegetative state – VS) wird ein
Krankheitsbild bezeichnet, bei dem ein Patient nach einer
stattgehabten schweren Hirnläsion im Anschluss an eine Phase
der Bewusstlosigkeit zeitweise wach zu sein scheint, jedoch
nicht in der Lage ist, mit seiner Umgebung bewusst Kontakt
aufzunehmen.


Als Zustand mit geringem Bewusstsein (minimal conscious
state – MCS) wird ein Zustand schwerer Bewusstseinseinschränkung
definiert, bei dem minimale, jedoch klar definierte
Evidenz einer Eigen- und Umweltwahrnehmung vorhanden ist.

Multiprofessionelle Therapie:

  • Basale Stimulation
  • Vertikalisierung
  • Propriozeptive Stimulation i. R. komplexer motorischer Frühförderung z. T. mit apparativer Unterstützung 
  • Oro-faciale Stimulation und Dekanülierungsmanagement
  • Multimodale Stimulation 
  • Kanülenmanagement und -entwöhnung
Zurück

St. Mauritius Aktuell

02.09.16, 19.00 Uhr, Vernissage zur Ausstellungseröffnung, "Der geschulte Blick"

54. Ausstellung - Kunst in der St. Mauritius Therapieklinik

[mehr]

St. Mauritius Therapieklinik für Neuro-Forschung ausgezeichnet

Forschungspreis der Fürst Donnersmarck-Stiftung geht an Düsseldorfer und Meerbuscher Reha-Forscher

[mehr]

Grüße an Angehörige verschicken - Service der St. Mauritius Therapieklinik

Einfach und schnell über unsere Webseite Grüße versenden. Diesen Service bieten wir Ihnen an.

[mehr]