Transition

Auch junge Menschen können neurologisch (schwer) erkranken. Diese Erkrankungen können seit der Kindheit bestehen oder im jungen Erwachsenenalter neu auftreten, z.B. bedingt durch Unfälle oder sogenannte „juvenile“ Schlaganfälle. Die erste Gruppe wird in aller Regel seit der Kindheit pädiatrisch, optimalerweise neuropädiatrisch, behandelt und betreut. Durch eine verbesserte Versorgung erreichen viele der Patienten / Patientinnen das Erwachsenenalter und sind dann mit den Herausforderungen der Weiterversorgung im Rahmen der Erwachsenenneurologie konfrontiert. Diese Transition ist nicht immer einfach. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Neuropädiatrie, Chefärztin PD Dr. med. Kristina Müller, wird dieses Jahr eine sogenannte Transitionsstation eröffnet, auf der speziell für diese Patienten- und Altersgruppe zugeschnittene Neurorehabilitatiosprogramme umgesetzt werden. Die Rehabilitation der zweiten Gruppe (Patienten / Patientinnen mit Auftreten der neurologischen Erkrankung im jungen Erwachsenenalter) ist konzeptionell stark an die Rehabilitation der übrigen erwachsenen Patienten angelehnt. Trotzdem haben junge Patienten (U 35), im Vergleich zu den meist älteren Patienten unserer Klinik, besondere Erwartungen und Bedürfnisse, denen wir versuchen mit speziellen Therapieangeboten gerecht zu werden (Phase B und C).